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Europäisches + Globales Netzwerk von Organisationen für umweltbewusstes-gesundes Bauen und Wohnen

Das globale Netzwerk von Organisationen für ökologisches und gesundes Bauen, gegründet in Desenzano sul Garda (I) am 5. April 1992, umfasst Institutionen, die einen wissenschaftlichen, fachtechnischen, künstlerischen oder praktischen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität im Verhältnis zum Bauen liefern wollen. Im Jahre 1995 erfolgte zusätzlich die Gründung einer Europäischen Kooperation der ECOHB.

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Die ECOHB unterhält Kontakte in:

Argentinien, Australien, Österreich, Belgien, Bolivien, Bulgarien, Chile, China,  Tschechische Republik, Kuba, Dänemark, Deutschland,Finnland, Frankreich, Ghana, Griechenland, Grossbritanien, Hongkong, Indien, Indonesien, Irland, Italien, Kanada, Kroatien, Liechtenstein, Luxemburg, Mozambique, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schottland, Slowakien, Slowenien, Südkorea, Spanien, Schweden, Schweiz, Ungarn, USA

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MANIFEST  92      Deutsch

Das folgende Manifest wurde von den Gründungsorganisationen als Grundsatzempfehlung einstimmig verabschiedet:

1. Neufassung der anerkannten Regeln der Bautechnik und Baukunst durch Einbeziehung von Gesundheits- und Umweltaspekten.

2. Einbeziehung der Bauökologie und Baubiologie sowie menschen- und umweltrelevanter Anforderungen in Richtlinien, Normen, Gesetzen, Bauordnungen und Förderungsbestimmungen.

3. Volldeklaration der Inhaltsstoffe und Wirkungen von Baumaterialien und Produkten zur Vermeidung von Schadstoffeinflüssen und zur Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit im Gebäude, im Dorf und in der Stadt.

4.Hilfestellung bei der Entwicklung, Produktion und Verbreitung von energiesparenden, ressourcenschonenden und gesundheitsfördernden Bauprodukten sowie beim Einsatz von Technologien.

5. Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte zur Grundlagenfassung, Entwicklung und Anwendung umweltschonenden und gesunden Bauens.

6. Internationaler Austausch von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet des gebauten Lebensraums, die humanen und ”kologischen Forderungen entsprechen.

7. Auf- und Ausbau eines Netzwerks von Datenbanken.

8. Internationale Abstimmung von Lehrinhalten, Ausbildungsprogrammen und Qualifikationskriterien für Baufachleute.

9.Einführung und Anwendung dieses Manifests in allen Bereichen des Bauens, einschliesslich der Dienstleistungen,Wohnens und des Lebens.


Beschlossen am Plenartreffen vom 8. Oktober 1992, 17.00 Uhr in Gmunden/Österreich

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Gründungsmitglieder:

I

Italien:

ANAB, Sigfried Camana, Severpaolo Tagliasacchi, Giancarlo Allen

GB

Grossbritanien:

SEDA/GAIA, Howard Liddell; SEDA, Howard Liddell

Deutschland:

GBB&W, Peter Malaise;  IBN, Winfried Schneider;  KATALYSE , Hans Löfflad

Österreich:

IBO, Helmut Deubner, Siegfried Wirth, Rainer und Werner Saga

B

Belgien:

META, Peter Malaise

NL

Niederlande:

VIBA, TU Eindhoven, Peter Schmid; 
NIBE, Michiel Haas

SF

Finnland

ECOSOLAR, Bruno Erat

CH

Schweiz:

SIB, Heinz Frick;  GIBBBosco Büeler

NZ

Neuseeland:

BBE,  Reinhard Kanuka

Organisationsmeeting

Organisationsgruppe am Jahresmeeting 1998 in der Schweiz vor dem Fabrikgebäude der Firma Schweizer Solar in Hedingen

v.l.n.r.
Heinz Frick, Prof. an der Universität Semarang, Indonesien;
Gabriella Pal-Schmid, Holland;
Peter Schmid, Präsident der ECOHB, Em. Prof. an der Technische Universität Eindhoven, Holland;
Sigi Camana, ANAB-Vorstandsmitglied, Italien;
Hans Löfflad, Ing. Büro für Bauökologie, Köln, Deutschland;
Daniel Gerber, Redaktor der Zeitschrift "Baubiologie", Wil, Schweiz;
Bosco Büeler, GIBB Geschäftsführer, Flawil, Schweiz
Michiel Haas, NIBE, Bussum, Holland